Museum und Galerie Vorübergehend geschlossen

Im historischen Motorradmuseum werden Sie auf jedem Schritt und Tritt von der Geschichte angesprochen. Das Museum befindet sich im unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der ehemaligen Mühle. Ursprünglich war das Museum im Erdgeschoss des Gebäudes der Krumauer Mühle, wo sich heute das stilvolle Restaurant befindet. Während des Hochwassers im August 2002 war jedoch die Krumauer Mühle einschl. des Museums total überschwemmt. In die gegenwärtigen Räume im ersten Obergeschoss der Mühle ist das Museum nur wenige Monate nach dem zerstörenden Hochwasser umgezogen. Seit der Wiederinbetriebnahme werden die Exponate im Museum laufend erneuert und ergänzt. Zur Zeit sind im Museum mehr als 20 Motorräder verschiedener tschechischer sowie ausländischer Marken zu sehen, unter anderem Motorräder der Marken Jawa, ČZ, BMW, NSU oder Harley Davidson. Im Museum befinden sich auch weitere Gegenstände, die mit der Motorradgeschichte zusammenhängen.
Ein unteilbarer Bestandteil des Historischen Motorradmuseums ist die Verkaufsgalerie, in der Antiquitätsmöbel, Uhren und antike Dekorationen ausgestellt sind. Ausgestellt sind ebenfalls Turmuhrwerke und weitere antike Gegenstände. Der Galerie dominieren jedoch Gemälde und zwar überwiegend tschechischer Maler. Ausgestellt sind Gemälde der Krumauer Maler Wilhelm Fischer, Bohuslav Coufal und zahlreicher weiterer Künstler. Die Galerie ist nicht thematisch einseitig orientiert, man findet hier auch Bilder malerischer Ecken der Stadt Krumau, Landschaftsbilder oder Porträtmalerei sowie Bilder mit religiöser Thematik. Sie finden in unserer Galerie Barockgemälde, ebenso wie neuzeitige Werke aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Antik in der Krumauer Mühle

Wir bieten in unserem Geschäft viele interessante Antiquitäten an. Das Angebot ist vielfältig, beginnend mit verschiedenen Kleinigkeiten, wie Juwelen, Münzen, Taschenuhren, Pfeifen, Glas und Porzellan, weiter Wanduhren, Bilder, Musikinstrumente bis zu Möbeln.

Kleines Wasserkraftwerk

Die Turbinen wurden erstmals um das Jahr 1900 unseres Zeitalters erwähnt. In den ersten Modernisierungsplänen der Mühle sind drei neue Turbinen eingezeichnet: Die große Jongvalturbine und die Haagturbine trieben die große Mühle und die kleine Jongvalturbine die kleine Mühle an. Um 1930 wurden in der Mühle zwei schnelllaufende Francoisturbinen installiert, die auf einem Gefälle von 1,8 m arbeiten und eine Schluckwassermenge von 5 m3 haben. Früher wurden die Turbinen als Antrieb von Transmissionen verwendet. Heute sind hier zwei Generatoren installiert, die bei optimalem Wasserstand ca. 55 kW Leistung erbringen. Die Rekonstruktion der Turbinen begann im Jahr 2002 und die Stromlieferung ins Netz wurde vom Jahr 2005 aufgenommen. Seit dem Jahr 2008 wird die erzeugte Energie zum Eigenbedarf genutzt, die überschüssige Energie wird ins Netz geliefert. Da sich die Turbinen und der Maschinenraum in Räumlichkeiten neben dem Restaurant und in der Bar befinden, müssen die Generatoren minimalen Lärmpegel aufweisen. Der Maschinenraum ist auf Antrag in Begleitung des Bedienungspersonals für die Öffentlichkeit zugänglich. In absehbarer Zeit wird eine Erweiterung des Kraftwerks um weitere Turbinen in Erwägung gezogen. Aus ökologischer Sicht handelt es sich um eine der ältesten, billigsten und saubersten Energiequellen.